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Notizen

Zum grauen Haus

Oben träumen von Studentenbuden Ulla und Hans. Günter schweigt auf dem Balkon. Einer überfuhr mit dem Automobil ein D zu viel. Thomas ist tot. Friederike dealt Placebos, Franz hisst die Beamtenfahne, Filia verdrängt. Im Garten gibt es Party für die Kussgewillten, Günter kredenzt. Viele Günter sind der Sarah Einsamkeit. Johannes und Paul, alle begraben, man geht noch hin. Im Keller Kinder, die verstecken. Die träumen vom Obergeschoss. Die Türklingel piept durchdringend elektrisch, Modenamen sprechen dich an. "Hallo? Ist da keiner?" Man soll jetzt Niemand™ sagen. "Niemand." - "Poseidon, Besuch für dich!" Ab hier ist alles geregelt im Schloss. Sie haben Moral, sie werden dich lieben. Es gibt Fingerschalen und Haussocken. Herta kocht. Satz, Absatz. Bedenke aber, ins Badezimmer passen hundert Professoren, du also nicht. Dein Ziel ist der Ausgang, dort gewesen zu sein. Du lernst, dass du wenig Zeit hast. Durch den Garten nach hinten kommst du zur U-Bahn.

 


Tür der Humboldt-Universität zu Berlin

 


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