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Notizen

Puck

Durch die Hündchen fließt das Futter aus den Dosen auf die Straßen, täglich Tausende Paletten, die uns was zu sagen haben. Auch die Menschen müssen essen und dazu die Langeweile von den leeren Händen wenden, damit keiner sich versucht fühlt, nach der Zeit zu fragen, die verschwindet.

Wie Konsumkaninchen hoppeln, eingesperrt in die Maschinen, die mit Träumen und mit Taten und, wenn einer will entweichen, auch mit Nachbars sanftem Leiten, alles in Bewegung halten, bis wir dann die Hände falten unter fremdem Händedruck, wir, der Hans, die Hanne und der Puck.

All die Welt erzählt Geschichten von den Menschen, die wir lieben, manche kennen wir persönlich, von den Fernsehflimmerschirmen. Die Gedanken stellt sie richtig, dass nichts ist außer den Bahnen, die mit alten Wunderzeichen an den Wänden uns gemahnen, keinen falschen Schritt zu tun.

Das kann unsren Puck nicht kümmern, der will unterm Sessel schlummern, warten auf den nächsten Ausgang oder auf das nächste Futter, das er stets zu gleicher Stunde und an immer gleicher Stelle einem Napf entnehmen und sich einverleiben kann. Nur das hohe Lachen aus den Apparaten bellt er an.

 


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