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Notizen

Notdurft

Was soll der Belletrist ohne Badezimmer? Wo sind Socken? Wer heizt ein? Im Lichtspiel, im Café, in Metzgereien tummelt sich das Geistesleben. Gedichte sind in Tempeln mit den Räucherstäbchen ausgehängt. Man schreibt sich ja und tippt in Omnibussen kleine Lampen an. O du, zum Beispiel, jetzt komm' ich! Genug. Man kommt ja nicht. Man knipst und schickt ein Abbild, tippte schon. Wer mehr will, kauft es ein. Natürlich denkend nach Gehältermengen. Ein Faktor ist Erfolg. Das zweite Badezimmer, ein drittes Bett, die dreißig Spielgeräte. Besser Lakaien, die wohnen und die man sich leisten kann. Die hielten das zitternde Buch.

 


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