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Notizen

Aus dem Berufsleben

Für einen Gedichtauftrag soll ich (nach fünf Minuten am Telefon) einreichen:

Ein Konzept, nicht mehr als 10 Textseiten
Eine Dokumentation der bisherigen Arbeit
Zwei Referenzen
Einen handgeschriebenen Lebenslauf mit Foto
Zeugniskopien (wie bei einer Bewerbung üblich)
Zeitplan, verbindlichen Kostenvoranschlag

Dies viel ausführlicher per E-Mail. Firma XY, Leiter PR&C. Ich bitte um ein Gespräch mit den beiden Inhabern. Telefon: Sie müssen schon mit mir vorlieb nehmen. Dann eben nicht. Ich arbeite nur auf Empfehlung. Ich rufe die empfehlende Dame an, informiere sie über den Kontakt. Sie gibt sich empört: Ich hatte H. (einem der Inhaber) ausdrücklich gesagt, ein Gedicht wird nicht durch den Dienstboteneingang geliefert. Diesen Hinweis hielt sie also für nötig, ist nicht so überrascht, wie sie tut.

 


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