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Notizen

Arbeitsplätzchen des betrieblichen Friedens

      Ein Arbeitsplatzkonzert beginnt, eine
      geradezu klassische Arbeitsplatzmusik vom Ende her:

Tote gingen bei Arbeitsplatzbedarf von Bord.

Wir standen deutlich unter Arbeitsplatzdruck auf Anfrage.
Eine Berufung auf Arbeitsplatzanweisungen des Landes war rechtens.
Doch waren wir Menschen ohne Arbeitsplatznot geboren am Tag zuvor.
Wir hatten gegenüber der magischen Arbeitsplatzziffer Null Toleranz geübt.

Wer sollte den zentimeterdicken Arbeitsplatzordner eingesetzt bekommen?
Ich zum Beispiel suchte Arbeit als Arbeitsplatzanweiser für Kinder.
Sehr gute Arbeitsplatzgründe hatten dafür gesorgt.
Vorteilhaft war die nahezu gleichzeitige Arbeitsplatzschaffung von vornherein.

So kamen zum Arbeitsplatzabbau Tausende Kleinanleger.
Kaum einer wurde mehr als Arbeitsplatzanweiserin oder Regierungschef.
Man sollte nur noch eine Arbeitsplatzvormerkung eintragen können.
Anonyme telefonische Arbeitsplatzreservierung war erbeten.

Zwei strahlend weiße Arbeitsplatzdeckchen sorgten für Aufregung.
Nicht vorgesehen war der rechnerisch mögliche Arbeitsplatzwechsel zwischen beiden.
Sie verschlüsselten die Arbeitsplatzbezeichnungen wie früher.
Bessere medizinische Arbeitsplatzpsychologie studierte mittlerweile fast jeder.

Und auch die zweite Arbeitsplatzrunde erreichte Spitzenwerte.
Unser laut röhrender Arbeitsplatzhirsch kam zu spät.
Ich sah, sagte der Arbeitsplatzhalter, von außen betrachtet natürlich nichts.
Wegen seiner Arbeitsplatzwahl stellten wir unsere Beine übereinander.

Er gestand, einen schriftlichen Arbeitsplatzverweis provoziert zu haben.
Er hatte zuletzt am Arbeitsplatzcomputer Entertainment produziert.
Als ob er bereits einen Arbeitsplatztest bestanden hätte.
Wir protestierten gegen den Arbeitsplatzhandel mit Hilfe von Freunden.

Mit den letzten Arbeitsplatzpatronen kämpften wir um Medaillen.
Der Chef, der überraschend klare Arbeitsplatzverhältnisse gelebt hatte, war krank geworden.
Der einzig wahren Arbeitsplatzkostenrechnung sei Dank.
Es gab keine Arbeitsplatzangst, vor allem nicht in der Offensive.

Waren denn keine Arbeitsplatzprobleme zu lösen, dann und wann?
Suppenküchen waren doch Gift für die Arbeitsplatzbelegung der Stadt.
Gut, dass die Arbeitsplatzherren vergaben danach.
Der schwer bewaffnete Arbeitsplatzwart versuchte vergeblich, Geld zu verdienen.

Wir standen mit dem Arbeitsplatzprimat aller Anständigen gegen Vertreibung.
Wir dachten, wir würden die halbe Arbeitsplatzmiete zahlen müssen.
Eine jährliche Arbeitsplatzeinsparung erhoffte man indes vom Gebet.
Geplant war offenbar eine ständige Arbeitsplatzvertretung in der Höhe.

Ein generelles Arbeitsplatzverbot heimlicher Liebe Goethes galt als ausgeschlossen.
Zur serienmäßigen Arbeitsplatzausstattung gehörten zum Beispiel Statussymbole.
Betroffenheit war undenkbar, ohne jede Arbeitsplatzwette laufen zu lassen.
Überhaupt kein Arbeitsplatzmangel herrschte vor Montagen.

Keiner weiß, mit wem die erhaltenswerte soziale Arbeitsplatzsicherung durchgebrannt ist.
Deutschlands beste Arbeitsplatzierung unter Wasser wurde aberkannt.
Zeiten, die nach heftigem Arbeitsplatzregen niedergegangen sind.
Wer die leuchtend rote Arbeitsplatzkarte gesehen hat, weiß Bescheid.

Die Arbeitsplatte, das Arbeitsplacebo, die Arbeitsplazenta.
Der Prozess war abgeschlossen, als wir alle offenen Arbeitsplatzwunden geleckt hatten.

 

 


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